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Lehrgeld²

Nach dem überraschenden Sieg im ersten Saisonspiel gegen den TSV Ansbach, zahlten die u14-1, die ja auch als u16-1 in der nächsthöheren Altersklasse antritt, massiv Lehrgeld gegen den Tabellenletzten aus der Bezirkshauptstadt.

Eine nicht durchgehend konsequent geführte Partie entschied so die kämpferischerer Truppe der Gastgeber mit 74:70 für sich.

ANSBACH – Ein Viertel war gut – das Erste. Ungewohnter Weise verschliefen die Post’ler den Start einmal nicht und setzten sich durch gute und druckvolle Aktionen zum Korb mit 20:10 in Front. Die Abwehr stand auch recht stabil und die Gäste konnten nur selten und vereinzelt gute Abschlüsse erzwingen.

Im zweiten Abschnitt wendete sich das Blatt. Die Defensive der Gäste vom Post SV wird immer löchriger, die Verteidiger wirkten immer inkonsequenter und schläfriger. So gelangen den Gästen einige leichte Punkte und mit dem wachsenden Selbstvertrauen der Gastgeber wurden die jungen Post-Spieler immer unsicherer und fahriger. Ein 24:10-Viertelergebnis bescherte den Anstacheln die knapp Halbzeitführung.

„Schafft es der Post SV nun den Hebel umzulegen und wieder wie im ersten Viertel zu agieren?“ war nun die Frage. „Jein.“ lautete die Antwort. Denn die Gäste mühten sich nach Kräften und kamen so auch offensiv wieder besser in Tritt, doch defensiv war immer noch ein löchriger Schweizer Käse zu bewundern. Viel zu oft und viel zu leicht erzielten die Gäste ihre Punkte, weshalb das Viertel ausgeglichen endete und man mit einem 6-Punkte-Rückstand in den Schlussabschnitt ging.

Dieser bot leider das gleiche Bild, wie schon das dritte Viertel. Morgenlust witterten die Post-Jungs erst, als die Gastgeber in der 39. Minute nur noch vier Feldspieler stellen konnten. Der Vorteil wurde jedoch offensiv nicht gut genug genutzt und defensiv wurde dem zahlenmäßig unterlegenen Gegner sogar noch freie Korbleger geschenkt. Letztlich erkämpfte sich der TSV Ansbach so ein 74:70.

Wir müssen dringen lernen mit welcher Einstellung und Konzentration – mit welcher Intensität – wir ein Spiel über die volle Distanz zu spielen haben. Wir haben dieses Saison sicher schon deutlich schlechtere Spiele gehabt, einen Sieg zu verschenken, weil immer auch nur einer unkonzentriert ist, ist aber einfach bitter. Hoffentlich haben die Spieler das nun gelernt, dann war die Niederlage wenigstens nicht umsonst.“ gab ein sichtlich wenig begeisterter Trainer Braun zu Protokoll.

Für die u16-1 spielten: B. Akarca 2, D. Akarca 4, Balachandru, Celebi, Feneberg 19, Johnson 8, Lutz 2, Österlicher, Orfanidis 29 (2 Dreier), Peter 2, Völkl, Wagner 4.