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Damen 2 marschiert weiter

Am 22.01.2017 reisten die jungen Damen des Post SV nach Schwandorf. Durch das parallel stattfindende u15-BYL-Spiel, private Termine und Krankheit trat man mit nur sieben Spielerinnen an, was sich jedoch nicht negativ auf den Spielverlauf auswirkte.

Die Mädels zeigten, dass man aus dem schwachen Start gegen die dritte Mannschaft des Post SV gelernt hat und präsentierte sich wach und aggressiv. Im ersten Viertel sorgten noch unpräzise Pässe und Laufwege dafür, dass die engagierte Laufarbeit nicht belohnte wurde. Nach dem 11:18-Zwischenstand nach 10 Minuten drehten die Gäste jedoch auf und setzten sich durch fünf erfolgreiche Körbe direkt am Brett erstmals ab. Im weiteren Verlauf des zweiten Abschnittes ging es ähnlich weiter: Im Halbfeld fand man regelmäßig den Weg in die Zone; in der Transition half eine Zonenpresse dabei, das Tempo hoch zu halten und einfache Abschlüsse zu generieren. Mit 29:8 entschied der Post SV das Viertel für sich und führte so zur Halbzeit mit 19:47.

Wenn wir so wie heute verteidigen und die Balance zwischen Tempo und Struktur finden, stellen wir jeden unserer Gegner vor eine schwer lösbare Aufgabe.

Für die zweite Halbzeit nahm sich der Posthorns-Nachwuchs vor, das Spiel weiterhin intensiv zu führen, aber vor allem die Partie mit 5 Spielerinnen auf dem Feld zu beenden. Nun musste also die richtige Mischung aus aggressiver Verteidigung und intelligentem Stellungsspiel gefunden werden. Zwar erzwang man so deutlich weniger Ballgewinne, allerdings waren die Postlerinnen im Halbfeld so effizient und vielseitig, dass das dritte Viertel mit zwölf Punkten Differenz gewonnen und die Führung ausgebaut werden konnte. Vor allem Chelsea Tchone Lele glänzte in diesem Abschnitt mit 14 Punkten.

Das letzte Viertel nutzten die Trainer noch um etwas mehr auszuprobieren. Grace Koranchie interpretierte ihre Aufgabe in der Zonenverteidigung hervorragend: fünf einfache Punkte im Fastbreak durch die Flügelspielerin sind ein Beweis für ihre Effektivität auf dieser Position. Nach einem 18:0-Lauf nahm das junge Team die Geschwindigkeit raus und spielte die Uhr locker runter.
Nach Spielende leuchtete ein ungefährdeter 32:91-Auswärtssieg von der Anzeige. Dass das Team auch ohne Starting-Pointguard und ohne den wichtigsten Energizer so eine konstante und intensive Leistung abrufen kann, zeigt, dass die Mannschaft immer ausgeglichener wird. Neben dem Sieg, ist das sicherlich die wertvollste Erkenntnis des Tages. Nächsten Samstag steht das nächste Spitzenspiel an: Gegen den FC Tegernheim geht es nicht nur um die Tabellenspitze, sondern auch darum die heutige Leistung zu bestätigen.