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Schiedsrichter beim Post SV Nürnberg!

Die Basketball Abteilung des Post SV hatte in der Saison 2019 / 2020 im Jugendbereich von der U 8 bis zur U 18 über 300 Spiele durchgeführt.

Zu jedem Basketball Spiel gehören auch Schiedsrichter

 

Die Basketball Abteilung des Post SV hatte in der Saison 2019 / 2020 im Jugendbereich von der U 8 bis zur U 18 über 300 Spiele durchgeführt.

Bei allen Heimspiel stellt der Post SV die Schiedsrichter – 2 pro Spiel!

Welche eine Herausforderung für den Schiedsrichtereinteiler Oliver Altwasser!

Nach 3 Jahren seines ehrenamtlichen Engagements beendet Oliver seine Tätigkeit – bleibt der Abteilung aber als Spieler erhalten!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Oliver Altwasser für diese hervorragende Unterstützung.

Zwei  junge Spieler,  Emil Pöll und Moritz Ordnung ( beide Jahrgang 2007, ) sind in ihrer zweiten Saison als Schiedsrichter tätig und spielen auch für den Post SV

Wir haben sie zu ihren Erfahrungen befragt:

Frage:

  1. Was macht Dir als Schiedsrichter am meisten Spaß?

Emil: Das Erklären von gemachten Fehlern (besonders bei U8, U10). Dadurch macht man sie besser. Außerdem schon allein der Aufenthalt in der Halle

Moritz: Mir macht vor allem daran Spaß, Verantwortung zu übernehmen und schnelle Entscheidungen zu treffen.

 

  1. Was war der Grund Schiedsrichter zu werden?

Emil: Hauptsächlich um mein Taschengeld aufzubessern.

Moritz: Ich habe, bevor ich Schiedsrichter wurde, schon oft Kampfgericht gemacht, was ich sehr interessant fand. Dann hat mich meine Trainerin gefragt, ob ich Schiedsrichter werden will. Das fand ich eine neue tolle Herausforderung.

 

  1. Hast Du ein besonderes Ereignis in deiner Schiedsrichterkarriere erlebt?

Emil: Ja, bei einem sehr knappen Spiel in den letzten Minuten haben sich die Zuschauer beschwert. Das hat mich aber nicht interessiert und ich bin cool geblieben.

Moritz: Nachdem ich auf Offensivfoul in einem Spiel, das ich allein gepfiffen habe, entschieden hatte, fühlte sich der Trainer der Mannschaft, die gefoult hatte, benachteiligt und beschwerte sich lautstark bei mir. Nach dem Spiel kam ein neutraler Schiedsrichter, der zugeschaut hatte, auf mich zu und bestätigte mir, dass ich richtig entschieden hatte. Daraufhin war für mich klar, dass ich das nächste Mal einem solchen Trainer mehr die Grenzen aufzeigen muss.

  1. Wird man ein besserer Spieler durchs Pfeifen?

Emil: Ja, da man sich dadurch in die Lage des Schiedsrichters hineinversetzen kann und auch bei Fehlentscheidungen bei Spielen, bei denen man selbst spielt, mal darüber hinwegsehen kann

Moritz: Vielleicht nicht von der Technik her, aber man kann die Entscheidungen der Schiedsrichter im eigenen Spiel besser nachvollziehen und auch akzeptieren

  1. Welche Altersklasse pfeifst Du am liebsten?

Emil: Ich pfeife eigentlich jede Altersklasse gerne. U8 muss man fast gar nichts pfeifen, U18 dafür fast alles. ( Aber viel mit ihnen reden = Anmerkung der Redaktion)

Moritz: Es macht mir am meisten Spaß gute U 12 und U 14 Teams zu pfeifen, da diese nicht älter als ich sind und mit schon fast allen Regeln spielen. Bei ihnen muss man auch keine Rücksicht nehmen und darf im Gegensatz zu einer U 8 jeden Schrittfehler pfeifen.

Na klar – die Abteilung sucht auch für die nächste Saison neue engagierte Schiedsrichter. Wenn Du Interesse hast – melde Dich bei uns  ( Erika Kliem und Maxi Deinhart sind verantwortlich für die Abteilung)! Wenn Du Fragen hast – immer her damit!

 

Seit dem letzten Jahr wurde die Ausbildung neu strukturiert durch den BBV.

Mindestalter
Die Schiedsrichterkommission des Deutschen Basketball Bundes (DBB) empfiehlt ein Mindestalter von 14 Jahren. Eine generelle Altersbeschränkung hat der DBB jedoch nicht festgelegt, sodass jeder interessierte Basketballer die Ausbildung zum Schiedsrichter absolvieren kann. Wichtig ist es, dass sich der Kandidat bereit fühlt die Verantwortung als Schiedsrichter zu übernehmen.

Weitere Voraussetzungen
Die Schiedsrichter-Bewerber müssen Mitglied in einem Basketballverein sein (u.a. damit Versicherungsschutz besteht), Interesse am Basketball haben und die Einsatzbereitschaft mitbringen, jährlich eine gewisse Anzahl an Spielleitungen zu übernehmen und an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Ausbildung
Die Ausbildung der Lizenzstufen E, D und C bestehen jeweils aus zwei Teilen:
– Theorievermittlung via E-Learning
– Praxistraining via Präsenzlehrgang (eintägig)

Die Theorievermittlung erfolgt seit 2018 über den DBB-Campus. Hier hat jeder Teilnehmer ca. 10 Tage Zeit die Theorie individuell durchzuarbeiten und kann sich somit auf den Präsenztag vorbereiten. Der Präsenztag selbst ist durch viele praktische Übungen geprägt und soll die selbst erlernte Theorie mit der Praxis verbinden.

 

Danke an Emil un Moritz für die Auskünfte, danke an alle Schiedsrichter für ihren Einsatz – und wir freuen uns in der Abteilung auf neue Schiris!